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Rückenschmerzen

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Rückenschmerzen

Rückenschmerzen gelten heute nicht mehr nur als Volkskrankheit alter Leute, sondern betreffen mittlerweile auch die davor liegenden Generationen. Dass schwere körperliche Arbeit durch ständige Überbelastung des Körpers mit zunehmendem Alter ihre Spuren hinterlässt, ist nicht von der Hand zu weisen. Aber aus genau gegenteiligem Grund, nämlich Büroarbeit mit relativ einseitiger Haltung und wenig Bewegung führt oftmals schon zu Beschwerden in jungen Jahren. 

Wenn zudem die Bewegung in der Freizeit als Ausgleich zu kurz kommt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Rückenschmerzen entstehen können. Aus diesem Grund leidet ein Großteil der Bevölkerung mindestens einmal im Leben unter Beschwerden des oberen oder unteren Rückens, aus denen bei nicht rechtzeitiger Entgegenwirkung gravierende Folgen, wie beispielsweise langfristige Haltungsschäden oder sogar Bandscheibenvorfälle, entstehen können. Die Komponenten Krankengymnastik, Fangopackung oder Heißluft als Wärmetherapie, Massage und Elektrotherapie der heutigen Physiotherapie können bei der Vorbeugung helfen.

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Um die Beschwerden im akuten Schmerzzustand verringern zu können, kommen meistens schmerzlindernde Medikamente als Erstmaßnahme zum Einsatz. Diese eignen sich, um die Bewegungsfähigkeit wieder möglich zu machen und dass nicht jede Bewegung mit Schmerz assoziiert wird. An dieser Stelle kommt die Physiotherapie ins Spiel, denn es gilt: Schonhaltung vermeiden durch Bewegung. Die heutigen Behandlungsansätze stehen damit im Widerspruch zu der früheren Methode der Ärzte, den mit Rückenschmerzen geplagten Patienten Bettruhe oder auch langfristige Stufenbettlagerung zu verordnen. Da lokale Schmerzen meistens auf Verspannungen aufgrund von muskulärer Ungleichgewichte zurückzuführen sind, können durch Schonhaltung weitere Verspannungen entstehen, sodass daraus ein Teufelskreis entsteht.
Die Behandlung zeichnet sich heute dadurch aus, dass sie sowohl aktive als auch passive Behandlungskomponenten beinhaltet. Die Bezeichnungen „aktiv“ und „passiv“ beziehen sich dabei auf die Rolle des Patienten. Zu den aktiven Bausteinen zählt zum einen die Krankengymnastik, in der leichte Bewegungsübungen zur Verspannungsauflösung und Durchblutungsförderung der Muskulatur erlernt werden. Auch die Kräftigung von Rücken- und vor allem Bauchmuskulatur wird in der Krankengymnastik miteinbezogen. Zum anderen zählen dazu Entspannungsverfahren, wie beispielsweise die sogenannte Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, bei der bewusst verschiedene Muskelgruppen im Wechsel an- und wieder entspannt werden. Zu den passiven Behandlungen zählen Massage, die der Lösung von Verspannungen dient, manuelle Therapie, welche sich durch spezielle Mobilisationstechniken zur Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit auszeichnet, Wärmetherapie in Form von Heißluft oder Fangopackung zur Entspannung der Muskulatur sowie Elektrotherapie, die je nach Anwendung durch elektrische Impulse sowohl Schmerzlinderung als auch der Stimulation der Muskulatur dient. Es gilt dabei, diese Komponenten mithilfe der Physiotherapeuten individuell anzupassen und einzusetzen.
Um erneuten Rückenbeschwerden vorzubeugen, empfiehlt sich das regelmäßige Weiterführen der Bewegungs- und Kräftigungsübungen. Auch gezieltes Muskeltraining an Geräten oder Reha-Sport sind Möglichkeiten, weiter am Ball zu bleiben. Dem Sprichwort „wer rastet, der rostet“ muss wieder mehr Bedeutung beigemessen werden!

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